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Pfarrei
Pfarrei St. Hippolytus

Ist weniger mehr?

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Hallo du,

also die Sternsingeraktion hat uns in diesem Jahr überhaupt gar keinen Spaß gemacht – Regen, Regen, nichts als Regen. Unsere Gewänder wollten gar nicht so richtig trocknen. Dabei hatte sich Polly solch eine Mühe gegeben beim Spinnen und Weben unserer Gewänder. Zusätzlich hatte Clementinchen noch goldene Fäden gesponnen und dann an den Rändern der Gewänder eingewebt. Das sah sehr wertvoll und edel aus.

Du möchtest wissen, wie wir goldene Fäden spinnen können? Na, das ist unser Geheimnis, welches wir nicht verraten können, denn sonst würden manche Menschen uns in Käfige sperren und wir müssten im Akkord Goldfäden spinnen.

Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei, beginnt schon die Fastenzeit. In diesem Jahr ist die Zeit zwischen den Festen ja echt kurz. Manche Menschen meinen, Fasten sei etwas ganz Schreckliches, weil für sie „Fasten“ nur „Verzicht auf Essen und Trinken“ bedeutet. Für sie bedeutet „fasten“ einfach „weniger leben“. Sie sehen nur den Moment des Verzichts.

Aber aus „weniger“ kann oftmals ein „mehr“ werden. Wie, möchtest du wissen? Wenn du zum Beispiel zuviel isst, dann bekommst du Bauchschmerzen, deine Zähne können kaputt gehen oder aber du wirst zu dick. Weniger essen bedeutet also oft mehr Gesundheit.

Es gibt noch mehr Situationen, wo du spüren kannst: Weniger ist oft mehr: Weniger Fern sehen bedeutet oft: mehr Zeit für andere haben. Weniger Auto fahren bedeutet oft: mehr reine Luft für unsere Umwelt. Fallen dir noch andere Beispiele ein, die zeigen, dass, wenn wir auf manches verzichten, wir anderes mehr haben?

Vielleicht magst du deine Ideen an uns weitergeben. Am besten geschieht das, wenn du eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schickst oder eine Whatsapp an Frau Stracks Handy 015751460186. Frau Strack hat uns versprochen, die Informationen an uns weiterzugeben. Wir sind schon echt gespannt auf eure Nachrichten.

Liebe Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Tolle Feier zum 80. Geburtstag

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Mit einer Eucharistiefeier in der Kirche St. Clemens Maria Hofbauer begann die Feier anlässlich des 80. Geburtstag unseres Pastors Konrad Jeziorowski.

Als Hauptzelebrant seiner eigenen Messe nahm der Pastor seine Gäste sofort mit in einen schönen Abend. Pastor Bernd Steinrötter fand in seiner "Predigt" lobende Worte für ihn und betonte, dass er auch heute noch ein wichtiger Ratgeber und mit seinem (Zitat) "unverschämten Gottvertrauen" ein ruhender Pol in unserer Pfarrei ist.

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80. Geburtstag von Pastor Konrad Jeziorowski

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Pastor Konrad Jeziorowski  wird am 20.01.2016 80 Jahre alt. Er ist immer noch als Pastor im Ruhestand in unserer Pfarrei aktiv und bei der Durchführung der hl. Messen nicht wegzudenken. Eine Information über sein bisheriges Wirken können Sie der Einladung zu seinem Goldenen Priesterjubiläum entnehmen, das er 2013 feiern durfte.

An diesem Mittwoch, 20.01.2016 um 18:00 Uhr laden wir mit einer Eucharistiefeier und anschließender Begegnung die ganze Pfarrei ein, diesen Tag mit unserem Jubilar zu begehen.

Im Namen des ganzen Pastoralteam wünschen wir ihm Gottes Segen und Gesundheit für die weiteren Lebensjahre.

 

An Stelle von möglichen Geschenken wünscht sich der Jubilar Spenden für den Förderverein der Kirche St. Clemens Maria Hofbauer während der Kollekte im Dankgottesdienst.

 

Aktive Flüchtlingshilfe in Karnap

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In Karnap schlugen die Wogen hoch, als in der Öffentlichkeit bekannt wurde, dass im Mathias-Stinnes-Stadion an der Arenbergstraße 700 Plätze für Flüchtlinge in einem Zeltdorf geschaffen werden sollen. Schon während im Stadion Bauarbeiten begannen, bildete sich in Karnap der Runde Tisch – Flüchtlingshilfe. Vertreter der verschiedensten Vereine, Kirchengemeinden und Parteien sowie Interessierte aus Karnap trafen sich, um sich auszutauschen und Hilfe für die Flüchtlinge im Karnaper Zeltdorf zu organisieren.

Der Tenor der ersten Treffen des Runden Tisches (© der Bilder) war schnell deutlich:

Die Absicht der Stadt Essen 700 Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, Volksgruppen, Religionen und damit auch verschiedenster Sprachen auf so engem Raum für längere Zeit unterzubringen, führte zu hoher Besorgnis für die Flüchtlinge als auch für die Karnaper. Allerdings waren sich die Mitglieder des Runden Tisches ebenso sofort einig mit dieser Besorgnis proaktiv umzugehen. Ein Moderatorenteam fand sich zusammen: A. Bremicker (Pastorin der evang. Gemeinde Karnap), H. Tschüter (ehem. Leiterin der Hauptschule Karnap,), B. Hiegemann (Vorsitzender des GR der kath. Gemeinde Laurentius/Marien) und M. Schwamborn (Vorsitzender Mietervereinigung Karnap-West).

Der Runde Tisch gründete als nächsten Schritt, um differenzierter arbeiten zu können sechs verschiedene Arbeitsgruppen:

  • AG Orientierung im Stadtteil
  • AG Kleiderkammer
  • AG Sprache (Deutschunterricht/Dolmetscherhilfen/Hilfen bei Behördenbesuchen)
  • AG Freizeitangebote
  • AG Sportangebote
  • AG Begrüßungsfest

Als erste Aktion des Runden Tisches sollt in der Folge ein Begrüßungsfest stattfinden, welches aber zunächst nochmals verschoben werden musste da auch die Belegung des Karnaper Zeltdorfes sich noch später in das Jahr verschob. Erst Ende November ging es los und täglich trafen neue Flüchtlinge ein. Die meisten aus Syrien, Irak und Afghanistan aber auch aus Iran, Pakistan, Bangladesch und Eritrea. Anfang Dezember wurde die Zahl der angekommenen Flüchtlinge angeben mit 274 Personen, davon 83 Kinder und Jugendliche. 43 Kinder davon noch nicht im Grundschulalter. Gleichzeitig ließ die Stadtverwaltung Essen mitteilen, dass nur eine Belegung bis zu 400 Personen für das Zeltdorf vorgesehen ist.

Am 12.12.2015 konnte dann auch des Begrüßungsfest des Runden Tisches stattfinden. Ziel des Nachmittags war, die Flüchtlinge in Karnap willkommen zu heißen und verschiedene Angebote im Stadtteil aufzuzeigen. Denn das größte Problem im Zeltdorf ist die fehlende Beschäftigung. Wir wurden sowohl von den Verantwortlichen als auch den Flüchtlingen sehr freundlich empfangen. Ein großes Kuchenbüffet wurde aufgebaut und nach dem Eindecken der Tische mit Obst und Nüssen, ging es auch gleich los. Das Zelt war in kürzester Zeit bis auf den letzten Platz gefüllt. Begrüßt wurde mit einer Ansprache auf Deutsch und einer auf Arabisch, hinterher gab’s ein buntes Bühnenprogramm für die Asylsuchenden. In recht kurzer Zeit haben die sechs Arbeitsgruppen des Runden Tisches mit der Hilfe anderer Stadtteilakteure einiges auf die Beine gestellt.

Die Gruppe ‚Orientierung im Stadtteil‘ organisierte eine Begehung Karnaps, unter anderem werden Ärzte, Parks und Einkaufsmöglichkeiten besucht. Die Gruppe Freizeitgestaltung stellte ihre Ideen vor. Auf dem Plan stehen beispielsweise Veranstaltungen im Bürgerpark oder im Unperfekthaus, Bastel-, Strick- und Nähangebote, Spielgelegenheiten auf dem Hof der Maria-Kunigunda-Schule oder Besuche der Hallenpartien der Assindia Cardinals. Längst ein Intergrationsstandard sind Sportangebote, TV Karnap und FC Karnap laden zu Turnen, Aikido und Fußball ein. Schließlich bieten Ehrenamtliche des Runden Tisches auch Sprachkurse an. Das Wochenprogramm wird sich in Kürze noch herauskristallisieren.

Bei der persönlichen Begegnung mit den Flüchtlingen wurde das größte Problem schnell offensichtlich. Es sind nicht die Enge, die eher einfache Unterbringung oder die ungewohnte fremde Ernährung. Die große Ungewissheit, wie es mit ihnen weitergehen soll, belastet die Flüchtlinge mit Abstand am meisten. Viele der Erwachsenen erklären auch, dass sie für ihre Kinder geflohen sind, um ihnen Bildung und eine Zukunft erarbeiten zu können. Dies sei zu Hause nicht möglich. Dann fällt ihnen ein, das Zuhause gibt es nicht mehr.

Viele Gedanken, die uns vom Runden Tisch tief berührten und auf jeden Fall darin bestärken weiter zu tun, was uns möglich ist.

In diesem Jahr trifft sich der Runde Tisch Karnap regelmäßig, jeweils am ersten Dienstag des Monats, in der evangelischen Kirche in der Hattramstraße. Startschuss war also der 5. Januar, das nächste Treffen ist am 2. Februar. Geplant sind die Sitzungen von 20 bis 21.30 Uhr: „Jeder kann mitmachen!“

 

Pfarreichor feierte Luciafest

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Nach der Roratemesse zum 3. Advent beging der Pfarreichor seine diesjährige Adventsfeier in der Gemeinde St. Clemens Maria Hofbauer in Sutum. Weil es der 13. Dezember – und dies ist der Gedenktag der Heiligen Lucia – war, wurde die Adventsfeier als „Luciafest“ gefeiert.

Die Tische im Gemeindesaal wurden dazu wieder liebevoll adventlich dekoriert.

Das „Luciafest“ wird vornehmlich in den skandinavischen Ländern, vornehmlich in Schweden gefeiert. Entsprechend des Brauches, erklangen für den Chor Lieder zu Ehren der Heiligen Lucia, es wurde das traditionelle schwedische Safrangebäck “Lussekatter„ von Mitgliedern des Chores gebacken und zur Freude aller Sängerinnen und Sänger, trat sogar die „Lichterkönigin Lucia“ mit einem Kranz und brennenden Kerzen auf.

Zum Fest wurde süßes Gebäck, Schmalzschnitten, Glühwein und Weihnachtsgebäck gereicht. Mit weiteren Gedichten und Erzählungen wurde der Heiligen Lucia gedacht.

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