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Pfarrei
Pfarrei St. Hippolytus

„Was wäre, falls es den Ostermorgen nicht gegeben hätte?“

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Liebe Gemeindemitglieder,

es war eine typische Urlaubssituation – eine Kirchenbesichtigung und dann am Schriftenstand das Heft mit der Überschrift: „Was wäre, falls es den Ostermorgen nicht gegeben hätte?“ Jeder las es, aber dann ging es schon weiter. Viele Eindrücke, viele Gespräche und viel gemeinsame Zeit. Abends als wir gemütlich beisammen saßen, fing mein Patenkind als erster davon an, ja was wäre gewesen, falls es den Ostermorgen nicht gegeben hätte?

Sicherlich friedvoller – wenn man an die Kriege und Auseinandersetzung im Namen Jesu denkt.

Sicherlich ehrlicher – wenn man an die Machtspiele im Namen Jesu denkt.

Sicherlich menschlicher – wenn man an die moralische Unterdrückung im Namen Jesu denkt.

Schnell waren wir bei den Allgemeinplätzen der Kirchenkritik angelangt. Aber irgendwie war es nicht richtig. Warum halten wir über 2000 Jahre an diesem Glauben an den Auferstandenen fest? Glauben daran, dass er hochbejubelt wurde und dann die tiefsten, dunkelsten Momente, ja sogar den Tod durchlitt. Drei Tage im dunklen Grab gelegen hat und letztendlich doch stärker ist als der Tod – als alle irdische Macht.

2000 Jahre hat diese Botschaft das christliche Abendland geprägt, mit allen Höhen und Tiefen. Wir erleben, dass es sich wandelt. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass die Kar- und Ostertage gefeiert werden (es ist die Hauptreisezeit für viele), dass mein Nachbar ein Christ ist und das gemeindliche Leben den Stadtteil, in dem ich lebe, prägt.

Irgendwann war im Laufe des Gespräches die Parallele zur Emmausgeschichte da. Ging es den Jüngern damals nicht genauso, sie verstanden ihre Welt nicht. Sie versuchten es aus dem Erlebten und Erfahrenen zu deuten, aber erkannten sie Jesus Christus im gemeinsamen Mahl. Jesus deutet für die Jünger ihr Leben, er hielt mit ihnen das Mahl und sie gingen in die Welt und erzählten es weiter. Der Glaube war keine Ordnung, die sie befolgen sollten, sondern es war eine persönliche Begegnung und eine Überzeugung entstanden, die die Jünger zu Zeugen des Auferstanden werden ließen.

Die Emmausgeschichte begleitet uns in diesem Jahr – es ist der Anlass sich wirklich mit dem Unverständlichen auseinander zusetzen, sich auszutauschen, aber auch den Glauben in den Kar- und Ostertagen mitzufeiern.

So wünsche ich auch im Namen des Pastoralteams ein gutes und frohes Osterfest und die Gewissheit, dass es wichtig ist, den Ostermorgen zu feiern - da es ihn gibt.

Ihre Maria Mauch

PS.: leider kann ich nicht nachvollziehen, wer der Urheber des Zitates in der Überschrift ist und „Google“ konnte mir dabei auch nicht weiterhelfen. Bild: © bauMgärter

 

Neuer Pastoralplan 2017

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Wie bereits in den letzten Pfarrnachrichten berichtet, wurde der neue Pastoralplan unserer Pfarrei St. Hippolytus im Beisein der Mitglieder des Kirchenvorstandes, des Pfarrgemeinderates und der Gemeinderäte verabschiedet.

Dieser ist eine Fortschreibung und Aktualisierung des Planes vom 24.05.2008, der zur Pfarreigründung erstellt wurde (linkes Foto). Er beschreibt die inhaltliche Ausrichtung unserer Pfarrei.

In dem alten und auch in dem aktuellen Pastoralplan ist das Emmaus-Evangelium (Lk 24,1335) ein zentraler Punkt. Die „Emmaus-Erzählung“ ist als biblisches Leitwort unserer Pfarrei geeignet, weil die Geschichte viele Parallelen zu unserer heutigen Situation im 21. Jahrhundert aufweist.

Am 20.03.2017 leisteten Vorstände dieser Gremien die Unterschriften unter dem neuen Pastoralplan.

Auf dem Foto bei der Unterzeichnung von links: Bernhard Heckmann (Gemeinderat Liebfrauen), Andre Richter (Gemeinderat St. Hippolytus), Anne Knubben (stellv. Vorsitzende Pfarrgemeinderat), Wolfgang Pingel (Pfarrer), Bernd Steinrötter (Pastor), Berthold Hiegemann (Gemeinderat St. Laurentius, Vorsitzender Pfarrgemeinderat). Es fehlt: Michael Henning (stellv. Vorsitzender Kirchenvorstand).

Nach Ostern wird allen Haushalten in unserer Pfarrei „unser Plan für die Zukunft“ zugesandt. Hierbei handelt es sich um einen Faltplan mit den wesentlichen Punkten unseres aktualisierten Pastoralplanes (auf dem Foto links).

Dann haben alle eine kurze und prägnante Darstellung unserer Ideen von Kirche vor Ort in Horst, Beckhausen, Sutum und Karnap in den Händen.

Sie haben Interesse an der ausführlichen Textversion? Das DIN A5-Heft (auf dem Foto rechts) liegt in unseren Kirchen aus oder kann hier heruntergeladen werden:

Pastoralplan 2017                           Fotos: © by Rudolf Heckmann, Matthias Krentzek

Gerne können Sie sich auch ein Exemplar nach Hause schicken lassen. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro.
 
 

 

Jahresausflug des Pfarreichores nach Eiringhausen

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Seinen 1. Ausflug für das Jahr 2017 unternahm unser Pfarreichor nach Eiringhausen (Sauerland); in den südlichsten Zipfel unseres Bistums.

Über 70 Mitglieder und Gäste hatten sich für diesen Tagesausflug angemeldet. Station machte der Chor aber zunächst im Bistum Paderborn und besuchte in Balve die Pfarrkirche St. Blasius. Unter sachkundiger Führung erfuhr der Chor viel Interessantes über diese einmalige Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Anschließend ging es weiter nach Eiringhausen, dem Geburtsort unseres Pfarrers Wolfgang Pingel. Dort wurde der Chor bereits von Mitgliedern der Chorgemeinschaft seiner Heimatpfarrei St. Johann Baptist erwartet. Die Damen und Herren des Chores hatten es sich nicht nehmen lassen, eine riesige Menge von Kuchen und Schnittchen vorzubereiten.

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25 jähriges Dienstjubiläum

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Zum 1. April 1992 begannen Frau Ton und Frau Wengelinski ihre Arbeit in der früheren Pfarrei St. Hippolytus.

Pastor Happe hatte sie damals angestellt und nun sind sie bereits, zwar heute in veränderten Arbeitsbereichen, 25 Jahre im Dienst.

Pastor Pingel und Pastor Steinrötter überreichten den beiden Jubilarinnen jeweils einen bunten Blumenstrauß.

 

 

Foto: © by Maria Mauch

 

Veröffentlichung aus den Pfarrnachrichten April 2017 zur Zukunft unserer Pfarrei

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Im September 2015 wurde das Votum zur Zukunft der Pfarrei St. Hippolytus verabschiedet. Seitdem arbeiten das Projektteam, die Teil-Projektgruppen und die Gremien der Pfarrei an der Umsetzung der Beschlüsse. Ab sofort informieren wir Sie auf der Seite Zukunftsperspektiven über die neuen Entwicklungen. Für aktuelle Information empfehlen wir Ihnen auch die Litfaß-Säulen in den Kirchen und die monatlichen Pfarrnachrichten. Hier die zurzeit bekannten Informationen:

Neuer Pastoralplan

Der Pastoralplan, der die inhaltliche Ausrichtung der Pfarrei beschreibt, ist überarbeitet worden. Er wurde am 20.03.2017 vom Pfarrgemeinderat, vom Kirchenvorstand, von den Gemeinderäten und vom Pastoralteam verabschiedet. Zum Osterfest wird der Pastoralplan veröffentlicht und verteilt.

St. Hippolytus

Das Gemeindezentrum wird derart umgestaltet, dass es von allen Gruppen der Pfarrei, insbesondere den größeren Gruppen, genutzt werden kann. Der Kirchenvorstand hat die notwendigen Umbaumaßnahmen beschlossen: Der Saal wird vergrößert und so umgestaltet, dass hier Chorproben und andere große Veranstaltungen stattfinden können. Es wird ein weiterer Versammlungsraum geschaffen und die Räume im Keller erhalten einen separaten Zugang. Der Baubeginn ist für den 03.07.2017 vorgesehen, die Arbeiten erfolgen abschnittsweise bis Februar 2018.

Die Kirche St. Hippolytus bleibt als Pfarrkirche erhalten.

St. Laurentius

Das Gemeindezentrum St. Laurentius wird zum Zentrum für die katechetische Arbeit der Pfarrei umgestaltet. Dazu wird die Bühne um ca. die Hälfte verkleinert, um im hinteren Bereich Stellfläche für neu anzuschaffendes Mobiliar zu schaffen. Die Arbeiten beginnen frühestens in der 2. Jahreshälfte 2017.

Das Haus Marienfried hat Interesse, das Kirchengebäude zu übernehmen und in Altenwohnungen umzubauen. Eine Machbarkeitsstudie liegt vor, allerdings stehen die Genehmigungen und Auflagen der Denkmal-Behörde noch aus. Davon hängt ab, ob der Umbau wirtschaftlich sinnvoll ist. Unabhängig davon wird die Kirche St. Laurentius außer Dienst gestellt, neuer Termin hierfür: Januar 2018 (nach heutigem Sachstand).

Liebfrauen

Die Nutzungsdauer des Gemeindezentrums wurde bis Januar 2018 verlängert. Erst nach erfolgtem Umbau des Zentrums in St. Hippolytus können die Gruppen aus Liebfrauen dorthin „umziehen“. Im Anschluss wird das Gemeindezentrum Liebfrauen stillgelegt und zeitnah abgerissen. Auf der Fläche soll eine Seniorenwohnanlage entstehen, die sich finanziell selbst trägt. Ein „Gemeindegasthaus“ zur Nutzung für Gottesdienste und weitere Gemeindeaktivitäten soll integriert werden. Es liegen erste Voranfragen zur Umsetzung des Bauprojekts vor. Ein konkreter Terminplan kann noch nicht genannt werden.

Nach Fertigstellung kann die Kirche aufgegeben werden.

St. Marien

Das Gemeindezentrum soll seine bisherige Funktion verlieren und mit weiteren Trägern zum Bürgerzentrum weiterentwickelt werden. Die Trägerschaft über einen Förderverein wird angestrebt. Vor der möglichen Übertragung des Gemeindezentrums an einen Förderverein müssen noch finanzielle und rechtliche Aspekte geklärt werden. Die Übertragung der Nutzungsrechte und -pflichten auf den Förderverein soll nach heutigem Stand zum 01.01.2019 erfolgen.

Die Kirche wird evtl. zu Jahresbeginn 2018, spätestens aber im Juni 2018 außer Dienst gestellt.

St. Clemens Maria Hofbauer

Die Übertragung der Rechte und Pflichten am Gemeindesaal an den dortigen Förderverein soll ähnlich wie in St. Marien gestaltet werden. Auch hier sind noch finanzielle und rechtliche Aspekte zu klären. Die Übertragung soll nach heutigem Stand zum 01.01.2019 erfolgen.

Die Kirche wird weiter genutzt, solange keine gravierenden Instandsetzungen nötig sind. 

 

Ihr direkter Draht zum Projektteam: Berthold Hiegemann, Mobil 0151/ 55049990

 


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