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Welches Fest ist das wichtigste?

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Schriftlesung Pfingsten 2014 nach Apostelgeschichte 2,1-11

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Sandra und Thomas streiten sich über die wichtigsten Feste im Jahr:

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Neues Gotteslob

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Hallo du,

war das schön und feierlich und , und und, …… . Weinachten war echt toll!

Zuerst waren wir alle in „unserer“ Kirche und dann haben wir uns alle in der Laurentiuskirche getroffen und uns gegenseitig beschenkt.

Clementinchen hat ein Spinnensudokuheft bekommen, Laurent hatte sich schon seit langem eine kleine Taschenlampe gewünscht, damit er auch nachts durch die Kirche krabbeln kann, ohne irgendwo anzustoßen. Polly erhielt eine kleine Spinnenicewatch in Pink, damit sie nicht immer so weit nach oben zur Kirchturmuhr krabbeln muss, um die Uhrzeit ablesen zu können. Frauke bekam einen Rucksack, weil sie immer so viele Sachen durch die Gegend transportieren muss und Mario bekam einen kleinen Schlitten, den Laurent aus einem alten Gotteslobgesangbuch gebastelt hatte.

Dabei fällt uns ein - hast du es schon festgestellt? Seit dem ersten Adventssonntag gibt es ein neues Gebet- und Gesangbuch in unseren Kirchen. Wir haben es schon ein wenig erforscht, obwohl es für uns ziemlich schwierig ist, die einzelnen Seiten umzublättern. Es gibt dort eine Menge zu entdecken, aber wir haben auch viel Zeit dazu, denn das letzte Buch wurde über 30 Jahre lang benutzt.

Wir wünschen euch allen viel Spaß bei der Erforschung Sonntag für Sonntag.

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Das kleine Wort

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Ein kleines Wort – du kennst es kaum –                 hat sich versteckt auf einem Baum.

Da wollt es lieber bleiben,                                         als bei den Menschen leiden.

Die Menschen groß und auch ganz klein,               die fanden dieses Wort nicht fein.

Sie wollten es nicht haben                                        und lieber es vergraben.

Das Wort war ihnen ein Verdruss,                           es war auch lästig, kein Genuss,

so wollten sie es töten.                                               Das Wort war sehr in Nöten.

Ganz heimlich, ohne viel Geschrei,                          lief es schnell weg. Jetzt ist es frei.

 

Hier zwischen grünen Blättern,                                 da kann es fröhlich klettern.

Die Vögel wunderten sich sehr-                                Ein kleines Wort – wo kommt das her?

Sie übten es zu singen.                                               Nun fing es an zu klingen.

Im Garten stand ein alter Mann                                  und hörte sich die Vögel an.

Er schaut hinauf, er guckt sehr froh,                          die Vögel jubilieren so.

„Habt Dank“, rief laut der alte Mann,                          „fangt mir das Lied von vorne an!“

Das kleine Wort, so gut versteckt,                              es fühlte plötzlich sich entdeckt.

 

Nun musst es sich entscheiden:                                 Sollte es im Baume bleiben?

Doch ohne ........................ in der Welt                          wär’s um die Menschen schlecht bestellt.

So sprang es von dem Ast,                                          auf dem es gerade saß,

hinunter zu dem alten Mann.                                        Fängt alles nun von vorne an?

(Inge Behr)

 

Welches Wort wird hier wohl gesucht? Das Wort kommt auch im Namen eines Festes vor, das wir im Herbst feiern.

Wenn Du Lust hast, kannst Du einen Baum malen und die Buchstaben des Wortes darin verstecken!

 

Es ist vollbracht

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Während der Eröffnungsveranstaltung der Aktion am 13.06.13 erhielten die Jugendlichen ihre Aufgabe für die nächsten 72 Stunden. Nach einem kurzen Augenblick des Erschreckens („Wo liegt eigentlich Schermbeck?“) ging es an die Planung der Aktion, das Außengelände des Ferienhauses des Kinderheimes St. Elisabeth zu renaturieren. Eine zweite Aufgabe bestand darin am Samstag, 15.06.13, in einem Zeitfenster von 9 – 15 Uhr den Garten der Außenwohngruppe der Villa am Park zu pflegen. 40 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden zunächst vom Himmel nach Schermbeck geschickt. Mit Spaten, Schaufeln, Harken und diversen anderen Gartengeräten und vielen Blumenspenden im Gepäck ging es an die Arbeit. Ein trockener Gartenteich mit Wasserzufluss („Oh, hier gibt es einen Weg!“) wurde von der Teichfolie und vielen Steinen befreit, viel Wildwuchs wurde beseitigt, ein Erdwall abgetragen, ein kleiner Wohnwagen in den Garten getragen (siehe www.hippolytus.de) und gereinigt. Bei diesen Arbeiten wurden 2 Schaufeln, 2 Spaten und ein Besen „geschrottet“, so schwierig war das Arbeiten. Dann folgten die Aufbauarbeiten: eine Hecke und viele Blumen pflanzen, eine Feuerstelle bauen und viel Rasen aussäen. Hilfe bekamen die Jugendlichen am Samstagmittag von den Mitarbeitern des PNZ, die 50 Minuten lang (= geschenkte Zeit bei der Auftaktveranstaltung: anwesende Jugendliche aus Hippolytus x 2 Minuten) mit Brennnesseln und diversen anderen Unkräutern kämpften.

Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe aus Hippolytus durch den Heimleiter, Herrn Rüther, und Thomas, einem Erzieher der Außenwohngruppe Turbo in Oberhausen, mit zwei jugendlichen Heimbewohnern, die von nun an für die Pflege des Gartens verantwortlich ist.

Als Danke-schön zum Abschluss waren alle zum Grillen am Sonntagmittag durch die Heimleitung eingeladen. Dazu kam auch ein Vertreter des Bundesverbandes des BDKJ, da das Projekt der Pfarrei St. Hippolytus als ein herausragendes ausgewählt worden war, mit einem Geschenk für die Gruppe. Mit guter Laune, die die ganze Zeit über zu spüren war, ging es dann zur Abschlussveranstaltung zum Burgplatz nach Essen.

Wir sehen uns dann alle in 72 Jahren am 16.06.2085 ;-)  wieder, wenn die Zeitkapsel mit unseren Wünschen und dem Abschlussfilm feierlich in einem Gottesdienst geöffnet wird.

Fotos: © by Kinga

 

 

Diakonweihe

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Hallo du,

wir, Spinnen erleben hier in der Pfarrei viele spannende und für uns auch neue Dinge. Leider konnten wir zur letzten Redaktionssitzung der Pfarrnachrichten der Menschen nicht dazu kommen, da Mario als unser Vertreter bei der vorletzten Sitzung es irgendwie verpennt hatte, wo die nächste Sitzung stattfinden sollte.

Er hatte Frauke nach St. Marien geschickt, obwohl das Treffen in Liebfrauen in Beckhausen war. Ihr könnt euch gar nicht das Theater vorstellen, dass Frauke veranstaltete: „Ich hätte nur über die Straße krabbeln müssen, stattdessen habe ich mir meine acht Beine abgefroren! Mario du bist einfach zu .....!“ Bis Frauke sich beruhigt hatte, verging beinahe eine halbe Stunde.

Clementinchen aber hatte in der Aprilausgabe entdeckt, das in der Spalte „Lichtblicke des Monats“ Diakonenweihe im Bistum Essen stand. Sie wollte wissen, was das denn sei. Wir alle schauten uns ratlos an. Wann hatte denn eine oder einer von uns das schon erlebt. Erst einmal befragten wir Insektipedia unter dem Stichwort Diakonen-weihe. Laurent hat seit Weihnachten ein Insekten-touchscreen-smartphone. (Wir hoffen, Frau Strack hat das so richtig geschrieben!) So können wir mit unseren acht Beinen flott über den Bildschirm huschen und neue Informationen erhalten.

Jedenfalls fanden wir Folgendes unter dem Stich-wort „Diakonenweihe“:

Im Rahmen der Weihehandlung innerhalb einer Heiligen Messe legen sich die Kandidaten vor dem Altar auf den Boden. Dies geschieht zum Zeichen, dass sie sich ganz Gott übereignen wollen. Nachdem sie Ehelosigkeit, Gehorsam gegenüber dem Bischof und ein Leben in Bescheidenheit versprochen haben, vollzieht der Bischof die Weihe durch Handauflegung und Gebet. Von den Pfarrern der Heimatgemeinden werden den neuen Diakonen die liturgischen Gewänder angelegt. Der Bischof überreicht jedem ein Evangelienbuch, aus dem die Botschaft Jesu Christi verkündigt werden soll, und besiegelt mit einer abschließenden Umarmung als Friedensgruß die Aufnahme in das neue Amt.

- soweit die Insektipediainformationen.

Neugierig geworden suchten wir nach einer Mitfahrgelegenheit nach Duisburg, wo die Weihe stattfinden sollte. Heimlich schmuggelten wir uns in das Auto von Frau Strack aber schon am Freitagnachmittag vor der Weihe. Oje, Frau Strack hatte Frühjahrsputz in ihrem Auto gemacht. Weit und breit gab es im ganzen Auto nichts zu knabbern. Erst am Sonntagmorgen entdeckte Mario in der Führungsschiene der Rückbank einen Scho-kokäfer aus dem Jahre....?! Das Datum war nicht mehr so genau zu erkennen. Aber was soll es, der Hunger ließ uns alles vergessen.

Am Sonntagnachmittag krabbelten wir dann aufgeregt in die Kirche. Gott sei Dank waren wir schon ein wenig früher da und konnten etwas an den frischen Blumen knabbern und uns die schönsten Plätze auf den Lampen hoch oben aussuchen. Die Feier war dann sehr schön. Wir waren echt froh, dass Christoph Werecki, der ehemalige Praktikant und jetzige Diakon, in unserer Pfarrei ist, denn sonst hätten wir eine Weihe niemals erlebt. Das Foto zeigt die Handauflegung des Bischofs bei Christoph Werecki (© Gerd Wittka, 2013)

Wir wünschen Herrn Diakon Werecki Gottes Segen für sein Amt bei uns in der Pfarrei.

Es grüßt Eure Spinnenbande Hippolytus

P.S.: Vielen Dank, dass wir hier noch zwei Schoko-Eier finden durften, so hatten wir dann für die Rückfahrt noch etwas Leckeres zum Knabbern.

 


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