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Jesus macht frei?!

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Schriftlesung, 22.07.2018, nach Markus 6, 30 - 34

Nachdem die Freunde Jesu seine Frohe Botschaft in den Dörfern verkündet hatten, kamen sie wieder zu Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

Jesus macht frei?!

„Jesus macht frei.“ Vielleicht hast du diesen Satz schon mal im Religionsunterricht gehört. Jesus macht frei von Schuld und Sünden. Jesus macht frei von Angst. Jesus macht frei. Alle Menschen. Dich und mich. – Da hat er ja jede Menge Arbeit.

Ob Jesus da auch einmal Urlaub gemacht hat? Ob Jesus auch mal frei hatte? Oder wäre das nicht ein verlorener Tag gewesen? Vielen Menschen wäre an diesem Tag nicht geholfen worden. Hat Jesus Urlaub gemacht?

Oben im Evangelium können wir lesen, dass Jesus an einen einsamen Ort mit seinen Freunden ging, um auszuruhen. So hat er damals Urlaub gemacht.

In den Ferien dürfen wir die Erfahrung machen: Ich muss nicht immer etwas leisten. Ich muss nicht immer für irgendetwas gut sein. Ich darf einfach da sein. Ich bin auch etwas wert, wenn ich nichts tue. Ich darf frei machen.

Ich wünsche euch in der Ferien auch diese Erfahrung, dass ihr selbst glücklich seid, gerade wenn ihr nichts leistet. Ich wünsche euch, dass ihr das Glück geschenkt bekommt.

Jesus macht frei.

Du darfst auch mal frei machen

 

Die Beichte ist geheim!

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Hallo du,

am 14. und 16. März, durften wir nicht in der Laurentiuskirche sein, weil die Erstkommunionkinder zum ersten Mal gebeichtet haben. In der Beichte kann man Gott sagen, was man Gutes im Leben gemacht hat und was man falsch gemacht hat. Durch den Pastor verzeiht uns Gott die Sünden, also das, was nicht so gut war, wenn man sie bereut, das heißt, wenn man aus tiefsten Herzen sagt, dass man etwas Schlimmes gesagt oder gemacht hat und es einem leid tut.

Die Sünden, die man dem Pastor sagt, darf er keinem Menschen verraten. Das nennt man auch Beichtgeheimnis. Und wegen dieses Geheimnisses durften wir nicht in die Kirche.

Wir waren aber am ersten Märzwochenende bis zum späten Nachmittag im Jugendheim und haben geschaut, wie sich die Kinder auf die Beichte vorbereitet haben. Zuerst haben sie eine Geschichte gehört, über einen Jungen mit Namen Yannik, der verbotenerweise seinen Fußball mit in die Schule genommen hat. Seine Mitschüler haben ihm den Ball einfach weggenommen und zerstört. Die Kommunionkinder haben dann überlegt, wer in der Geschichte alles schuldig geworden ist.

Dann lernten sie die Geschichte von Jakob und Esau kennen. In dieser Geschichte ging es auch darum, dass Jakob seinen Bruder betrogen hat. Er hat sich aber nach langer Zeit dazu entschlossen, sich zu entschuldigen. Das war kein leichter Weg zurück zu seinem Bruder.

In diesem Jahr gab es am Nachmittag in der Pause Kuchen. Mmmmmhhh, es sind sogar einige Krümel auf den Boden gefallen. Der Schokokuchen hat Laurent am besten geschmeckt. Am Ende des Erstbeichttages haben die Kinder mit den Katecheten den Empfang des Sakramentes der Versöhnung mit leckerer Pizza gefeiert.

Liebe Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Erstbeichte für die Kommunionkinder 2018

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Hallo du,

Fastenzeit, auch für uns – und einmal ganz ehrlich, wenn das so weiter geht, sind wir Ostern nicht mehr zu sehen. Der ganze Blumenschmuck ist aus den Kirchen verschwunden. Das soll ein Zeichen dafür sein, dass auch unsere Augen nicht irgendwie abgelenkt werden von dem wirklich Wichtigen in der Heiligen Messe.

Für euch kleine und große Menschen kann das vielleicht ganz hilfreich sein, aber wir Spinnen haben rein gar nichts mehr im Kirchenraum zu essen. Du kannst jetzt natürlich sagen, warum krabbelt ihr nicht nach draußen, um zu fressen – aber einmal ganz ehrlich so kalte beinahe gefrorene, alte Blätter und Grashalme sind nicht der Hit.

Gott sei Dank, gibt es in diesem Monat einige Veranstaltungen der Kommunionkinder. Dort bekommen wir dann den einen oder anderen Brot- oder Kuchenkrümel ab. Da fällt uns ein: Gibt es in der Fastenzeit etwa Kuchen für die Kommunionkinder? Da sind wir nun aber wirklich gespannt.

Den Kommunionkindern wird in diesem Monat ein zweites Sakrament geschenkt – das Sakrament der Versöhnung. Wenn die Kinder am 14. oder 15. März in der Laurentiuskirche sind, dann dürfen wir nicht in der Kirche sein, denn sie beichten dann. In der Beichte kann man Gott sagen, was man falsch gemacht hat. Durch den Pastor verzeiht uns Gott die Sünden, wenn man sie bereut, das heißt, wenn man aus tiefstem Herzen sagt, dass man etwas Schlimmes gesagt oder gemacht hat und es einem leid tut.

Die Sünden, die man dem Pastor sagt, darf er keinem Menschen verraten. Das nennt man auch Beichtgeheimnis.

Nach der Erstbeichte feiern die Kinder den Empfang des Sakraments. Sie essen gemeinsam….. Oh, schade, das dürfen wir nicht verraten. Frau Strack weigert sich das Wort mit P zu schreiben.

Spinnliche Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus                                                                                          (logo beichte © sarah frank in farrbriefservice.de)

 

Weniger ist mehr!

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Schriftlesung 18. Februar 2018 1. Fastensonntag nach Markus 1,12-15

Danach trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galilää; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!

 

Manche Menschen meinen, Fasten sei etwas ganz Schreckliches, weil für sie „Fasten“ nur „Verzicht auf Essen und Trinken“ bedeutet. Für sie bedeutet „fasten“ einfach „weniger leben“. Sie sehen nur den Moment des Verzichts. Aber aus „weniger“ kann oftmals ein „mehr“ werden.

Wie, möchtest du wissen? Wenn du zum Beispiel zuviel isst, dann bekommst du Bauchschmerzen, deine Zähne können kaputt gehen oder aber du wirst zu dick. Weniger essen bedeutet also oft mehr Gesundheit.

Es gibt noch mehr Situationen, wo du spüren kannst: Weniger ist oft mehr:

➢ Weniger Fern sehen bedeutet oft: mehr Zeit für andere haben.

➢ Weniger Auto fahren bedeutet oft: mehr reine Luft für unsere Umwelt.

Fallen dir noch andere Beispiele ein, die zeigen, dass, wenn wir auf manches verzichten, wir anderes mehr haben?

 

Bild: © by misereor.de in Pfarrbriefservice.de 

 

Ganz schön was los in der Pfarrei

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Hallo du,

wir kommen gar nicht mehr zum Durchhängen. (Sagt ihr nicht chillen dazu?) Eine Aktion jagt die nächste: Sternsingeraktion, Wolfsberg, Karneval, Aschermittwoch, Fastenzeit….

In der letzten Ausgabe der Pfarrnachrichten haben wir versprochen, euch von Wolfsberg zu erzählen, aber leider hat Clementinchen ihren Artikel für euch verbummelt. Sie meinte, Sie hätte ihn Frau Strack gegeben. Aber die kann sich an nichts erinnern und brummelte, wenn das wieder so ein winziges Blättlein gewesen sei, dann könne sie halt für nichts garantieren. Nun aber einmal ganz ehrlich: Wie sollen wir klitzekleinen Spinnen ein A4 Blatt nicht nur beschreiben, sondern auch noch transportieren?

Laurent wird sich in den nächsten Tagen im Internet informieren, ob es auch kleine Smartphones gibt, mit denen wir gut umgehen können. Dann könnten wir Frau Strack eine Mail schicken und es gäbe das „Miniloseblattproblem“ nicht mehr.

So jetzt ist es genug, denn wir müssen uns um unsere Karnevalskostüme kümmern, die Jugendlichen veranstalten eine Feier im Gemeindezentrum Hippolytus – und wir sind dabei. Wir müssen nur noch organisieren, wie wir in den Keller kommen…. Aber, da wird uns schon etwas einfallen….

Spinnliche Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus

 


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