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Aktuelles

Familienkreis (EuF) zwischen Trauer und Zuversicht

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Fast 30 Jahre hat der Ehe- und Familienkreis (EuF) der Gemeinde St. Laurentius alljährlich die Krippe aufgebaut und liebevoll in den unterschiedlichsten Formen gestaltet. Am Donnerstag wurde sie nun zum letzten Mal in der Kirche abgebaut und verstaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die EuF‘er nahmen dies zum Anlass, noch einmal auf die 30 Jahre zurückzublicken. Dazu hatte man die gesamte Gemeinde in die Kirche eingeladen. Leider, und das scheint wohl der Trend der Zeit zu sein, nahmen dieses Angebot nur wenige Gemeindemitglieder an.

Nichts desto trotz hatte man bei der Rückschau viel Spaß. Werner Meyer, der Stifter unseres Hirtenhundes, schaute in einem launigen Gedicht nochmals auf seinen Hund zurück, der über viele Jahre die Krippe „bewacht“ hatte und auch für die Zukunft dafür gerne zur Verfügung steht.

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Wir hinterlassen Spuren ......

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Eine Heilige Messe am Mittwoch der Abschiedswoche war sicherlich der Höhepunkt aller Aktionen an diesem Tag. In ihr dankte Pfarrer Pingel allen, die den langen Weg in der Gemeinde bis heute mitgegangen sind und sprach denjenigen Trost zu, die die Schließung der Kirche – wir er selber auch – als schmerzlich ansehen.

Wir sangen:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Besucher im hinteren Teil der Kirche, sahen sich die Ausstellung an und sprachen noch lange über die Geschehnisse dieser Tage.

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Jugendchor und Vokalensemble probten öffentlich!

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Am 3. Tag unserer Abschiedswoche hielt der Jugendchor und das Vokalensemble eine öffentliche Probe im Altarraum unserer Kirche St. Laurentius ab.

Es wurden Musikstücke einstudiert, die auch beim letzten Gottesdienst am Sonntag (3.2.) gesungen werden. Dem Anlaß entsprechend wurden die Texte ausgesucht.

Freude über etwas Neues; aber auch Trauer über etwas verloren gegangenes.

Beide Chöre bestachen wieder einmal durch ihr großes Können. Man wird die Kirche auch wegen ihrer guten Akustik sicherlich sehr vermissen..

Foto: © by Martin Jahnel

 

Laurentius Kirche erstrahlte im Kerzenschein

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Am 2. Abend der Abschiedswoche kamen rund 40 Beter in die mit Kerzenlicht atmosphärisch gestaltete Laurentius-Kirche, um gemeinsam einen Lichterrosenkranz zu beten. Es waren vorwiegend Teilnehmer der 7 Pilgerkreise aus der gesamten Gemeinde, die zum Projekt Pilgerheiligtum der Schönstattbewegung gehören. 

Auf den Stufen vor dem Altar war ein Rosenkranz aufgebaut, bestehend aus 59 Kerzen und ebenso vielen kleinen Vasen. In der Mitte standen fünf Pilgerheiligtümer.

Es war eine dichte Atmosphäre. Die Teilnehmer kamen einzeln nach vorne, sagten eine Bitte oder einen Dank, beteten das „Gegrüßest seist du Maria…“ vor, zündeten ein Licht in ihren Anliegen an und schenkten eine rote Rose. Es waren sehr emotionale Bitten, die persönliche Lebenssituationen und die konkrete momentane Situation der Gemeinde St. Laurentius beinhalteten. Das Gebet in der Gemeinschaft tat allen gut. Da auch Teilnehmer aus anderen Ländern wie Polen, Italien, Iran teilnahmen, war der Abend international. Teilweise waren die Bitten in den jeweiligen Landessprachen.

 

Lieder lockerten die Gesetze des Rosenkranzes auf. Biblische Betrachtungen und meditative Einheiten aus dem Leben Jesu und der Gottesmutter animierten die Teilnehmer, ihren Alltag mit dem Leben Jesu zu verbinden und aus dem Glauben heraus zu leben.

Für die Zukunft der Großpfarrei beteten die Teilnehmer voller Zuversicht und Gottvertrauen.


©Fotos by Martin Jahnel

 

Die Abschiedswoche in Laurentius hat begonnen …………..

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Nur noch 7 Tage, dann wird die Laurentius Kirche geschlossen.

Wie bereits an dieser Stelle mehrfach angekündigt, wird es bis zur Schließung der Kirche ein sehr umfangreiches Programm geben.

Begonnen hat gestern die Abschiedswoche mit der Eröffnung einer Ausstellung über die Kirchengeschichte und über die „Kunstschätze“ in der Kirche.

Trotz des miesen Wetters fanden viele Besucher den Weg – in ihre alte Kirche - und staunten nicht schlecht. An über 100 Schautafeln wurde die Kirchengeschichte sehr anschaulich dargestellt und so mancher konnte sich mit seinen persönlichen Erlebnissen neu einbringen.

In einem Power Point Vortrag am Nachmittag war dann letztmalig die Gelegenheit, sich die Kunstobjekte an Ort und Stelle erklären zu lassen. Spontan outeten sich ehemalige Messdiener, die bereits 1953 bei der Grundsteinlegung dabei waren. Andere konnten über die Erstellung des Mosaiks als Altarbild berichten. Man war eben dabei.

Natürlich war an diesem Nachmittag auch Zeit und Raum einfach einmal traurig sein zu dürfen.

Als Erinnerung an die Kirche wurden Postkarten und viele andere Dinge (Puzzle, Memory und Tassen) zum Kauf angeboten. Als besonderes Highlight auch eine 150 Seiten umfassende Dokumentation.

Der 1. Abend schloss ab mit der Aussetzung des Allerheiligsten und einem „Stillen Gebet“.

Heute Abend wird es von 18 – 19.30 Uhr einen Lichter-Rosenkranz geben.

Herzliche Einladung an die ganze Pfarrgemeinde.

 

 

© Fotos by Martin Jahnel

 


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