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Wir über uns

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Herzlich willkommen auf der Homepage der kfd St. Hippolytus



Ein Blick in die Geschichte

Am 08.03.1901 wurde die katholische Frauen- und Müttergemeinschaft St. Hippolytus unter dem Namen „Verein der christlichen Mütter“ gegründet.
Die Gründungsurkunde mit der Unterschrift des damaligen Bischofs Hermannus von Münster befindet sich im Archiv.
Der Vorstand wurde von 7 Frauen gebildet, deren Vorsteherin Frau Anna Lucas war. Bei der Gründung betrug die Mitgliederzahl 473, die sich bis 1919 auf 1020 erhöhte.
 

Der erste Präses war Pfarrer Wilhelm Marferding, von 1896 bis 1910 Pfarrer in St. Hippolytus. Danach folgten Propst Wilhelm Wenker, Pfarrer Wilhelm Beckmann, Dechant Erich Happe und ab 1996 Pfarrer Gerd Rüsing.

 

Der Zusammenschluß der Frauen geschah aus der Notwendigkeit, gemeinsam Probleme und Sorgen zu lösen.

Wenn sich auch der Name geändert hat - seit 1968 heißt die Gemeinschaft „kfd“ (katholische Frauengemeinschaft Deutschland) - so sind die Aufgaben und Ziele im Wesentlichen die gleichen geblieben.

Aus der Chronik ist ersichtlich, dass die Satzungen 1954 von Propst Wenker ergänzt und neu aufgestellt wurden.
Von der Bistumsleitung ergingen regelmäßig Mitteilungen an die Vorstände, Anleitungen für Standespredigten, Leitgedanken für die Glaubensverkündigung usw...

Es existiert noch ein „handgeschriebener“ Brief des Bischofs Johannes von Münster vom 01. Juni 1922. Einmal im Monat wurde die Gemeinschaftsmesse mit Standeskommunion gefeiert, und nachmittags fand eine Standespredigt statt.
Die Pfarrwallfahrt nach Kevelaer war für viele Frauen ein Höhepunkt im Jahr, ebenfalls die jährliche Hauptversammlung mit Kaffeetrinken und gemütlichem Zusammensein mit Unterhaltungsprogramm. In Abständen fanden Besinnungs- und Einkehrtage statt. Kurse wurden angeboten, zum Beispiel im Nähen, Kochen, häuslicher Krankenpflege. Frauen kümmerten sich um die Kirchenwäsche, oftmals auch um das Kirchenputzen.

Gegenüber früheren Zeiten, in denen nur verheiratete Frauen und Mütter aufgenommen wurden, steht die Gemeinschaft heute allen Frauen offen.

Wenn sich auch vieles geändert hat, so steht doch das religiöse Leben nach wie vor im Vordergrund. An jedem Dienstag findet um 8:30 Uhr eine Gemeinschaftsmesse statt. Anschließend wird ein Kaffeetrinken für alle Frauen angeboten.
An jedem ersten Dienstag im Monat ist die Gemeinschaftsmesse am Nachmittag. Sie steht immer unter einem besonderen Thema und wird von dem Meßvorbereitungsteam der kfd mitvorbereitet und mitgestaltet. Danach sind alle zum gemütlichen Beisammensein ins Pfarrzentrum eingeladen, wo oftmals ein Programm mit vielen Überraschungen angeboten wird.
Die Wallfahrt nach Kevelaer, der jährliche Ausflug, die Advent- und Karnevalfeiern finden großen Anklang.
Donnerstags nachmittags findet die Gemeinschaftsmesse der Senioren statt. Danach sind alle eingeladen zum Kaffeetrinken ins Pfarrzentrum, oftmals mit Programm, teils ernst, teils heiter. Durchgeführt werden diese Nachmittage von Helferinnen der kfd.

Die kfd zählt heute rund 250 Mitglieder. Der Vorstand besteht aus einem Team, Präses ist Pfarrer Gerd Rüsing, Teamsprecherin Frau Monika Lindemann, ihr zur Seite stehen Frau Edith Führer, Frau Ramona Kowalky, Frau Trudi Tönnes und Frau Inge Kemper.
Unterstützt wird die Arbeit des Vorstandes von 32 Helferinnen, die regelmäßig die Zeitschrift „Frau und Mutter“ herumbringen, den kfd-Beitrag kassieren und bei besonderen Geburtstagen oder Anlässen die Mitglieder besuchen.

Die kfd war und ist der größte Verein innerhalb der Gemeinde und hat bis heute wesentlich das Bild der Gemeinde mitgeprägt.

Wie viele Vereine, so hat auch die kfd Nachwuchssorgen. Die Verantwortlichen sind bemüht, das Programm attraktiv auch für jüngere Frauen zu gestalten. Die Zugehörigkeit macht nicht nur Arbeit, sondern auch viel Freude.

Die kfd hofft, dass noch viele Frauen den Weg in diese Gemeinschaft finden, damit noch viele Jubiläen gefeiert werden können.