www.hippolytus.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Pfarrei > Gruppen > Kreuzbund > Der Kreuzbund in der Pfarrei

Der Kreuzbund in der Pfarrei

Drucken
Der Kreuzbund in der Pfarrei

Der Kreuzbund hat in der Pastoral der Gemeinden der neuen Pfarreien seinen ganz besonderen Platz:
Der Kreuzbund ist eine Gemeinschaft, die geistlich ist in dem Sinne, dass hier Menschen zusammen sind, die aus der eigenen Erfahrung wissen, dass das Leben ohne die spirituelle Dimension nur schwer gelingen kann. 
Die caritative Tätigkeit ist Wesensmerkmal des Kreuzbundes als Helfergemeinschaft
Was bringt der Kreuzbund in die Gemeinschaft ein?


Vorteile für die Pfarrei :
Der Kreuzbund kümmert sich um die Abhängigkeitskranken und deren Angehörige.
Die Gruppenmitglieder sind in unserem Denken und Empfinden nicht auf Gemeindegrenzen ausgerichtet. Das ist für die Gestaltung der gemeindeübergreifenden Arbeit in den neuen Pfarreien hilfreich.
Kreuzbundarbeit könnte einer der Schwerpunkte einer Pfarrei werden und so das besondere Profil einer sozial und caritativ engagierten Pfarrei mit prägen. 

Vorteile für die Gemeinde :
Die Kreuzbundgruppe ist wegen ihrer speziellen Aufgabe und wegen ihrer besonderen Art, in der ihre Mitglieder mit Problemen umgehen, eine Bereicherung des Gemeindelebens :
a)    das Hilfsangebot ist direkt „vor Ort“ ( ca. 15 % der Gemeindemitglieder sind direkt oder indirekt betroffen)
b)    Kreuzbundmitglieder üben durch ihre Anwesenheit eine Vorbildfunktion für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol aus.
c)     Sie helfen mit, Berührungsängste gegenüber „Menschen in besonderen Lebenslagen“ abzubauen
d)    Sie helfen bei der Überwindung von Vorurteilen gegenüber Menschen, die abhängig sind  von Alkohol, Medikamenten und Drogen.
  e)  Sie tragen zur Verlebendigung des Gemeindelebens bei.

Die Abhängigkeitskrankheit ist in ihrer akuten Phase mit großer Hilflosigkeit und Enttäuschung verbunden. Sie führt die Betroffenen und Mitbetroffenen in die Nähe des Todes und was sie erleiden müssen, ist eigentlich schon kein Leben mehr. Wenn dann die Hilfe angenommen und ein Leben in zufriedener Abstinenz möglich wird; dann heißt es oft: „Das ist wie Auferstehung und neues Leben.“