www.hippolytus.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
St. Laurentius > Aktuelles > Die letzten Tage in der St. Marien-Kirche

Die letzten Tage in der St. Marien-Kirche

Drucken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bekanntermaßen wird am 10. Februar 2019 der letzte Gottesdienst in der Marien-Kirche gefeiert.

In der Woche vor der Schließung wird allen Mitgliedern der Pfarrei, des Stadtteils, allen Menschen, die einen Bezug zu dieser Kirche haben oder hatten, die Möglichkeit gegeben, von „unserer“ Kirche Abschied zu nehmen. Hierzu werden unterschiedliche Möglichkeiten angeboten, die Kirche noch einmal zu besichtigen, in stillem Gebet Abschied zu nehmen und auch an besonderen Aktionen in der Kirche teilzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine dieser Aktionen war die sog. Agapefeier am vergangenen Mittwoch. Ursprünglich als Wortgottesdienst geplant, haben Pfarrer Pingel und Pastor Steinrötter kurzfristig die Möglichkeit geboten, an der letzten Eucharistie-Feier vor dem Schließungsgottesdienst teilzuhaben.

Rund 30 Personen sind der Einladung gefolgt und haben sich hierzu in besonderer Atmosphäre rund um den Altar versammelt. Es war ein besonderer Moment, im gemeinsamen Gebet und Gesang, versammelt im Zentrum der Kirche, Abschied nehmen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Förderverein St. Marien e. V. dazu ein vor dem Alter zusammen zu kommen und in Anlehnung an die in der Vergangenheit durch Pastor Bartsch zelebrierte Agapefeier gemeinsam Brot und Wein zu teilen.

An einer großen Tafel verweilten die Anwesenden noch lange Zeit und nutzten die Möglichkeit zum Austausch intensiv. Es wurden viele Erlebnisse der Vergangenheit aufleben gelassen, von früheren Messdieneraktionen, über besondere Feste bis hin zu den Besonderheiten beim jährlichen Aufbau der Weihnachtsbäume in der Kirche.

Aber der Blick wurde auch immer wieder nach Vorn gerichtet, auf das, was nun kommt: Wie werden die zukünftigen Gottesdienste im Gemeindesaal gefeiert, für welche Gegenstände aus der Kirche muss ein neuer Platz gefunden werden …

Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Schließung der Kirche keinen Schlusspunkt für das Gemeindeleben am Standort St. Marien bedeutet, sondern dass es weiter gehen wird. Vermutlich etwas anderes, als man es gewohnt ist, an manchen Stellen wird man auch Mal improvisieren müssen, aber wir werden unsere Gemeinschaft weiterhin aktiv leben und erleben.

 

Fotos: © Martin Jahnel