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Zukunftsperspektiven > Kirchen verabschieden sich – Pfarrentwicklungsprozess wird fortgesetzt

Kirchen verabschieden sich – Pfarrentwicklungsprozess wird fortgesetzt

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Am 3. Februar ist es soweit. Dann wird gemeinsam mit dem Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck um 10.00 Uhr der letzte Gottesdienst in der Horster St. Laurentius-Kirche gefeiert. An diesem Tag wird die Kirche außer Dienst gestellt. Am 10. Februar wird dann um 15.30 Uhr mit Bischof Overbeck der Abschiedsgottesdienst in St. Marien zelebriert. Auch hier erfolgt anschließend die Außerdienststellung.

Somit wird ein weiterer Schritt im Pfarrentwicklungsprozess der Pfarrei St. Hippolytus vollzogen, zu der außerdem auch die Kirche Liebfrauen in Beckhausen, St. Clemens Maria Hofbauer in Sutum und St. Marien in Essen-Karnap gehören. Eigentlich sollte dies schon 2017 geschehen. Vor dem Hintergrund dringend notwendiger Sparmaßnahmen war er nun allerdings unausweichlich und nicht weiter aufzuschieben.

Seitens der Teilprojektteams von St. Laurentius und St. Marien wurde ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, um allen Gruppen, Vereinen und auch allen Gemeindemitgliedern Gelegenheit zu geben, sich persönlich von den Gotteshäusern zu verabschieden. (s.Artikel unten auf der Startseite). Doch auch nach der Schließung werden in St. Laurentius weiterhin Sonntags- und Werktagsgottesdienste im Seniorenheim Haus Marienfried, im Katechetischen Zentrum und im Gemeindezentrum am Meersternweg gefeiert. Somit steht an diesen Tagen eher der Begriff „Aufbruch“ statt des Begriffs „Abschied“ im Vordergrund. 

 

Der Förderverein St. Marien ist weiterhin bemüht, das Gemeindezentrum in Karnap immer mehr als Bürgerzentrum für alle Karnaper Bürger zu nutzen. Allerdings ist die Nutzung zurzeit aufgrund von Anwohnerbeschwerden eingeschränkt. Der Förderverein ist allerdings bemüht, seitens des Bauordnungsamtes die entsprechenden Genehmigungen zu erhalten. Dann soll zeitnah in einer Anwohnerversammlung ein verändertes Nutzungskonzept vorgestellt werden. So wird das Gemeindezentrum nur noch in eingeschränktem Maße für Familienfeiern zur Verfügung stehen, da dann vierzehntägig dort Gottesdienstfeiern am Wochenende stattfinden werden.

Doch auch an den anderen Standorten der Pfarrei bleiben die Dinge weiter in Bewegung. So wurde zum 01.01.2019 das Gemeindezentrum in Liebfrauen geschlossen. Hier hat der Hinweis auf den unmittelbar bevorstehenden Abriss einige Irritationen in der Bevölkerung ausgelöst, die auch zum Teil in der Presse nachzulesen waren. Es ist selbstverständlich im Interesse der Pfarrei, zeitnah eine neue Nutzung für das Gelände an der Liebfrauenkirche zu finden. Hierbei soll natürlich auch ein Versammlungsort für die Gemeinde eingerichtet werden, an dem unter anderem Gottesdienste und weitere Gemeindeveranstaltungen durchgeführt werden können.

Wie und in welcher Form diese Umnutzung des Geländes jedoch gestaltet werden kann und wann in diesem Zusammenhang die entsprechenden Flächenentwicklungen vorgenommen werden können, ist natürlich von mehreren, durch die Pfarrei im Wesentlichen nicht zu beeinflussenden Faktoren, wie beispielsweise behördlichen Genehmigungen, abhängig. Ebenso ist es nach Einschätzung der Pfarrei schwierig, wenn nicht gar wirtschaftlich unmöglich, Teile des Gemeindezentrums aufgrund der mangelhaften Gebäudesubstanz im Rahmen der Neugestaltung zu erhalten.

Bei allen Überlegungen ist es der Pfarrei jedoch wichtig, eine einvernehmliche aber auch wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden. Hierzu werden in den nächsten Wochen notwendige Absprachen mit unterschiedlichen Beteiligten geführt.

Für die Pfarrei St. Hippolytus

Berthold Hiegemann