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Prävention in St. Hippolytus

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Am 14. September wurde in allen Pfarreien unseres Bistums ein Brief des Bischofs verlesen. Er schreibt:

„Sie alle haben in diesen Tagen von den ersten Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie gehört, die das ganze Ausmaß des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche unseres Landes seit 1945 untersucht hat….“

„Von hoher Bedeutung ist eine bestmögliche Prävention, die wir weiter entwickeln werden.“

Auch bei uns in der Pfarrei gibt es ein Schutzkonzept, welches gemeinsam erarbeitet wurde und das aufzeigt, wie alle unsere Gruppen und Verbände handeln müssen. In ihm steht, dass alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche mit schutzbefohlenen Kindern – und Jugendlichen arbeiten, ein erweitertes Führungszeugnis einreichen müssen. Sie müssen eine sechsstündige Schulung absolvieren, die ich als Präventionsfachkraft der Pfarrei und Schulungsreferentin leite.

Auch wir hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen ein solches erweitertes Führungszeugnis dem Dienstgeber vorlegen und eine zweitägige Schulung absolvieren. Jedes Jahr werden die Katechetinnen und Katecheten, welche neu in der Sakramentenvorbereitung mitarbeiten wollen, geschult, um sensibel zu werden und Zeichen sexuellen Missbrauchs zu erkennen.

Alle fünf Jahre werden wir aufgefordert, ein neues erweitertes Führungszeugnis einzureichen und eine Auffrischungsschulung zu absolvieren. Das gilt auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Ulrike Sommer