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Caritas in der Gemeinde St. Hippolytus

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Seit über 50 Jahren organisieren Caritas und Diakonie gemeinsam die Frühjahrs- und Adventssammlungen. Durch diese Kooperation werden Materialkosten reduziert und eine höhere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erzielt. Mit rund 13 Millionen Euro, die insgesamt in NRW Jahr für Jahr als Erlös gezählt werden, ist dies eine der größten Spendenaktionen im Land.

In den Kirchengemeinden gehen ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler von Tür zu Tür und erbitten eine Spende. Die Sammler/-innen legitimieren sich in Verbindung mit ihrem Personalausweis über einen Sammlerausweis.

  • Die Spendenerlöse verbleiben zu 50 Prozent in den örtlichen Caritas-Gruppen der Gemeinden, die das Geld für soziale Zwecke einsetzen, z.B. für unbürokratische Hilfen in Notsituationen. 
  • 30 Prozent der Erlöse aus der Haussammlung werden an den örtlichen Caritasverband weitergeleitet, der diese Mittel für seine sozialen Dienste und für besondere Projekte verwendet (z.B. Einrichtungen der Jugendhilfe, Bahnhofsmission, Suchthilfe, Wohnheim für Nichtsesshafte etc.).
  • 20 Prozent der Spenden gehen an den Diözesan-Caritasverband nach Essen. Auch hier werden die Spendengelder für die soziale Arbeit eingesetzt.

Grundsätzlich gilt: Eine christliche Gemeinde ohne caritatives Leben lebt Kirche nur unvollkommen: "Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst!" (Jak. 1,22).

Auch in Zukunft sollen die Gemeinden in der jeweiligen Groß-Pfarrei diesen Auftrag vor Ort mit den Caritas-Gruppen kleinräumig und verantwortlich realisieren.

Die vielfältigen Hilfen der Caritas in den Gemeinden, in der Pfarrei und im Bistum sind zwingend angewiesen auf die finanziellen Erträge der Haussammlungen.

Nur wenn sich immer wieder genügend ehrenamtliche Frauen und Männer finden, die bereit sind, den Weg von Haustür zu Haustür zu gehen und um eine Spende für die Caritas zu bitten, können wir in den Gemeinden und im Stadtteil, in der Stadt und als Caritas insgesamt auch in Zukunft hilfebedürftige Menschen fördern und stärken sowie ihnen mit unseren Diensten und Einrichtungen in schwierigen Lebenslagen beistehen.

Seit der Adventsammlung 2012 sind wir auch dazu übergegangen zusätzlich in den Straßen für die es keinen Sammler bzw. Sammlerin gibt, einen Brief an die Haushalte zu senden, um auf die Arbeit der Caritas hinzuweisen und sie um eine Spende zu bitten.

Wir wissen, dass bei diesen Sammlungen durch die Straßenzüge manche Tür zugeschlagen wird. Andererseits machen die Sammler/-innen auch die bereichernde Erfahrung, eingeladen zu werden, anderen Menschen zu begegnen und diesen mit einem Gespräch zu helfen – so wird Kirche mit Caritas persönlich!

Für viele Gemeindemitglieder ist der Besuch der Caritas-Sammlerin / des Caritas-Sammlers im Frühjahr und in der Vorweihnachtszeit eine Begegnung, auf die sie warten. Sie freuen sich auf diesen Besuch und die Aufmerksamkeit, die ihnen durch die Caritas-Mitarbeiter/-innen ihrer Gemeinde entgegengebracht wird. Auf andere Menschen zugehen, Zeit schenken, zuhören, für andere da sein – das ist Caritas.

Sie können in zweifacher Hinsicht helfen:

1. Als Sammlerin oder Sammler: Derzeit engagieren sich ca. 12 Frauen in der Gemeinde St. Hippolytus in einem Caritas-Kreis für die Arbeit der Caritas.  Das ist eine nicht immer einfache, aber wichtige und durchaus interessante Tätigkeit. Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie sich vorstellen könnten, diese Aufgabe zu übernehmen.

Ansprechpartner/-innen ist Frau Christel Pleiß. In der Pfarrei leitet verantwortlich Frau Annette Räcker die Arbeit der Caritas.

2. Mit Ihrer Spende: Eine Sammlerin oder ein Sammler klingelt an Ihrer Haustür und erbittet eine Spende. Sie selbst bestätigen in einer offiziellen Sammlungsliste den Betrag, somit ist eine ordnungsgemäße Abrechnung gewährleistet. Gerne können Sie Ihre Spende auch auf folgendes Konto überweisen:

Für St. Hippolytus:

Kontonummer 630869803,  BLZ 422 600 01 bei der Volksbank Ruhr-Mitte

Bei Spenden über 100 Euro erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid. Bei geringeren Beträgen, erkennt das Finanzamt die Spende mit dem Kontoauszug als Beleg an. (Anmerkung der Kontoauszug gilt als Spendenquittung)