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Rat und Hilfe


Ruhe-Steine e. V.

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Jedes Jahr können immer mehr Menschen nicht mehr für Ihre Begräbnisse vorsorgen. Am Ende bleibt für sie eine anonyme Stätte, deren Kosten durch das Ordnungsamt übernommen werden. Diese Menschen verlieren damit nicht aus freier Entscheidung, sondern aus Armut ihren Namen.

Name und Erinnerung sind eng miteinander verbunden. Verschwindet der Name, schwindet auch die Erinnerung an Menschen, die mit uns in Gelsenkirchen viele Jahre gelebt haben. Wir wollen nicht, dass sie, weil sie arm gestorben sind, namenlos werden.

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Unbedacht Verstorbene in Gelsenkirchen

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Immer häufiger werden in unserer Zeit Menschen ohne Angehörige, Freunde und Bekannte beerdigt. Sie sterben und niemand kümmert sich um ein würdiges Begräbnis. In vielen Fällen kommt es häufig vor, dass Urnen ohne jede Feierlichkeit beigesetzt werden. Die Kosten werden vom Ordnungsamt übernommen.

Diese Bestattungen verlaufen anonym, der verstorbene Mensch verschwindet einfach ohne würdige Verabschiedung und es scheint, als hätte er nie existiert.

Diese Menschen verlieren damit nicht aus freier Entscheidung, sondern aus Armut ihren Namen. Name und Erinnerung sind eng miteinander verbunden. Verschwindet der Name, schwindet auch die Erinnerung an Menschen, die mit uns viele Jahre gelebt haben. In Gelsenkirchen sind davon jährlich ca. 250 Menschen betroffen. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Gelsenkirchen haben in enger Zusammenarbeit mit dem Bestatter und dem Ordnungsamt für unsere Stadt eine Regelung realisiert, damit auch Menschen ohne Angehörige würdig bestattet werden können.

Jeweils am 1. und 3. Dienstag des Monats finden um 12.00 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Gelsenkirchen-Buer die Beisetzungen mit Begleitung durch einen Seelsorger statt und wir gedenken dieser unbedacht Verstorbenen einmal im Quartal mit einer Todesanzeige in der Zeitung und in einem besonderen Gottesdienst.

Ruhe Steine e.V.

 

Krankenkommunion

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„Ganz selbstverständlich nahmen Sie an den Gottesdiensten der Gemeinde teil. Das gemeinsame Beten und Feiern, das gemeinsame Brechen und Teilen des Brotes gehörte zu ihrem Lebensalltag. -Jetzt geht es nicht mehr!- Das Alter oder eine Krankheit machen es Ihnen nicht mehr möglich, sich auf den Weg zur Kirche zu machen.“

So oder so ähnlich erlebt es die eine oder der andere unter uns. Viele sind und bleiben durch ihren Glauben und ihr fürbittendes Gebet mit uns als Gemeinde in Verbindung.

Wir möchten gerne mit Ihnen in Verbindung bleiben, weil zum Tisch des Herrn Junge und Alte, Kranke und Gesunde eingeladen sind.

Wir möchten gerne mit Ihnen in Verbindung bleiben, weil es für uns als Gemeinde selbstverständlich ist, dass wir uns um Sie sorgen.

Unsere Gemeindereferentin Frau Sommer bietet Ihnen an, Sie regelmäßig zu besuchen, um mit Ihnen zu reden, zu beten und in der Kommunion das Brot zu teilen als Zeichen der Gemeinschaft mit Jesus und der Pfarrei.

Gerne können Sie sich melden, wenn Sie besucht werden möchten oder wenn Sie Angehörige, Nachbarn, … haben, die gerne an der Krankenkommunion teilnehmen möchten.

Melden Sie sich bitte beim Pfarramt St. Hippolytus – Tel. 0209/ 55522, bei Frau Sommer direkt Tel. 0209/ 36105989 – oder nach den Gottesdiensten.

Foto: © Foto St. Martinus Heilbronn- Sontheim

 

Kein Raum für Missbrauch - Kinder und Jugendliche schützen

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Start der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung fordert besseren Schutz vor sexueller Gewalt für 14 Millionen Kinder und Jugendliche in über 200.000 Einrichtungen. Ziel ist ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexuellen Missbrauch. Regisseur Dani Levy stellt Kampagnenspots vor.

Berlin, 10.01.2013. Mit der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ werden Eltern und Fachkräfte in Kitas, Schulen, Sportvereinen, Kirchengemeinden oder Kliniken aufgefordert, den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt zu verbessern. „Missbrauch findet nicht zufällig oder aus Versehen statt, Täter und Täterinnen handeln mit hoher krimineller Energie, ausgefeilten Strategien und oftmals im Schatten weit verbreiteter Ahnungslosigkeit“, sagte der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig. Eltern und alle, die beruflich und in ihrer Freizeit mit Kindern arbeiten, sollen durch die Kampagne ermutigt werden, in Einrichtungen und Institutionen das Thema offen anzusprechen und Schutzkonzepte einzufordern. „Missbrauch findet insbesondere dort statt, wo darüber geschwiegen wird. Schutzkonzepte schränken die Spielräume der Täter und Täterinnen ein und müssen ein wichtiges Qualitätsmerkmal für alle Einrichtungen werden“, so Rörig. „Wo Schutzkonzepte konsequent angewendet werden, können auch Mädchen und Jungen, die Missbrauch in der Familie oder im sozialen Umfeld erfahren, kompetente Vertrauenspersonen und Hilfen finden.“

Informationen zu Schutzkonzepten und was sie beinhalten sollten, stehen auf der Website www.kein-raum-fuer-missbrauch.de zum Download zur Verfügung. Eltern und Fachkräfte finden hier Informationsblätter, in denen sie erfahren, was sie im Verdachtsfall tun können oder wie sie mit Kindern über das Thema sprechen können.

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Das Projekt "KIKI"

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Ein Blick vor die Haustür genügt

Das Projekt „KiKi“ kämpft gegen Kinderarmut in Gelsenkirchen. Dass die Bilder der Armut aus Afrika schlimm sind, steht außer Frage. Dass wir in Deutschland unseren Teil dazu beitragen können, diese zu bekämpfen, ebenso. Dass die Deutschen – besonders im Ruhrgebiet – aber unmittelbar davon betroffen sind, ist ein relativ junges Phänomen.

Doch ein Blick vor die eigene Haustür genügt. Gerade in GE nimmt die Armut rapide zu. Die Aktion „Kirche für Kinder in Gelsenkirchen“ – kurz „KiKi“ – hat das erkannt. Und sie will etwas dagegen tun.

In einem Interview mit dem Magazin „Spiegel“ äußerte sich auch Gelsenkirchens OB Frank Baranowski...

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